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Model Driven Architecture (MDA) und Model Driven Development (MDD)

Die modellgetriebene Software-Entwicklung (Model-Driven Development, MDD) von Unternehmensanwendungen entwickelt sich zu einem der am leidenschaftlichsten diskutierten Themen in der IT-Branche – mit Befürwortern und Gegnern, die von ihrer jeweiligen Argumentation gleichermaßen überzeugt sind. Ziel dieses Schwerpunktes und einer entsprechenden Lehrveranstaltung ist es, die Vor- und Nachteile beim Einsatz von MDD zur Entwicklung moderner, Service-orientierter Systeme aufzuzeigen sowie auf potenzielle Fallstricke hinzuweisen.

In der Lehrveranstaltung werden die Grundkonzepte modellgetriebener Software-Entwicklung im Allgemeinen und in die von der Object Management Group (OMG) definierte Model Driven Architecture (MDA) mit den Standards UML, XMI und MOF im Besonderen eingeführt. Diese werden den CASE-Tool-Ansätzen aus den 80er-Jahren und Alternativen wie domänenspezifischen Sprachen gegenübergestellt. Es wird eine Werkzeug-Kette aufgesetzt, bestehend aus ARIS für die Geschäftsprozessmodellierung, einem UML-Werkzeug für die Modellverfeinerung , einem kommerziellen Software-Generator (z.B. innoQ iQgen) und einer integrierten Entwicklungsumgebung. Anhand dieser Kette wird der typische Prozess modellgetriebener Software-Entwicklung demonstriert. Um deren Vorteile zu illustrieren, werden zunächst Änderungen am Geschäftsmodell durchgeführt und gezeigt, wie diese ohne Beschäftigung mit den Implementierungsdetails angewandt werden können. Danach wird demonstriert, wie Änderungen an der Technologieabbildung ohne Auswirkung auf das fachliche Modell durchgeführt werden können. Abschließend werden unterschiedliche MDA-Ansätze (elaborational vs. translational) sowie das Konzept von Metadaten an sich und deren Rolle in Service-orientierten Architekturen betrachtet.

Lehrdokument

zuletzt geändert am: 23 Dec 2005 09:32


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