Event-driven architecture (EDA)
EDA ist ein Ansatz für Entwurf und Realisierung von Applikationen, bei denen Ereignisse ("events") Nachrichten ("messages") anstoßen, die zwischen unabhängigen Software-Modulen ausgetauscht werden, die von einader keinerlei Kenntnisse haben. Das heißt, sie sind vollständig entkoppelt, im Gegensatz zu lose gekoppelten Services beim Ansatz der Service Orientierter Architekturen (SOA). Eine Ereignis-Quelle sendet typischerweise Nachrichten an eine Middleware, und die Middleware vergleicht die Nachrichten mit Subskriptions-Kriterien von Programmen, die von diesen Ereignissen benachrichtigt werden wollen. Nachrichten werden dabei in der Regel über das "publish-and-subscribe"-Verfahren versendet, da dies die gleichzeitige Auslieferung von Nachrichten an mehrere Ziele erlaubt. In diesem Zusammenhang kann dabei ein Regel-basierter Agent für die Ereignis-Verarbeitung eingesetzt werden, der eingehende Ereignisse von Tausenden von Quellen empfängt, diese filtert, auf Aktionen abbildet und dabei gegebenenfalls Bedingungen für komplexere Ereignisse anwendet, wobei ein sehr umfanreiches Regelwerk von einer integrierten Regel-Maschine ausgewertet wird.zuletzt geändert am: 24 Nov 2005 16:22


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